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Auf viele Menschen übt das Internet eine geradezu magische Anziehungskraft aus. Aber was macht das Internet so attraktiv? An erster Stelle steht die Anonymität. Man muss seine Identität nicht preisgeben und somit auch nicht ungeliebte Charakterzüge und Eigenschaften. Soziale Klassen sind aufgehoben und man tritt mit Menschen in Kontakt, welche man sonst gemieden hätte oder, was zum Suchtpotenzial gehört, mit welchen man sonst nicht in Kontakt gekommen wäre. Es tritt sogar ein gewisses Gruppengefühl und eine Gruppenzugehörigkeit auf. So entsteht ein sozialer Austausch, den vor allem Menschen mit wenig realen sozialen Kontakten für sich entdecken.
 Das Internet als Medium vereinigt alle uns bisher bekannten Medien wie z.B. Zeitung, Fernsehen, Radio, Telefon etc. und bietet uns damit ein Gros an Möglichkeiten. Man könnte auch sagen dass das Net damit alle Reize dieser Medien in sich vereinigt, somit auch die Nachteile.

Der User kann (scheinbar) selbst entscheiden was er macht; was er ließt, schreibt, anklickt, herunterlädt usw. Auch der Belohnungseffekt spielt eine große Rolle, das Ergebnis für vollbrachte Handlungen ist schnell zu sehen und schnelle Aufmerksamkeit und Anerkennung krönen Erfolge. So beispielsweise bei der Mitteilung von Erfahrungen und Hilfeleistung bei diversen Dingen.

Kurze „Wege“, stetige Erreichbarkeit sowie ein leichter Zugang vermitteln ein Gefühl von Mobilität und Flexibilität.
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