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Das Wort Internet- oder Onlinesucht beschreibt den zwanghaften Drang zum surfen, chatten, spielen, downloaden oder sonstigen unkontrollierten Aktivitäten im Internet. Für Betroffene wird das Netz zum wichtigsten Bestandteil im Tagesablauf, ähnlich wie bei der Spielsucht, gerät bei Net-Junkies das soziale, finanzielle und emotionale Gleichgewicht ins Wanken. Dies führt über das Zerbrechen von Beziehungen bis hin zum Verlust der Arbeit. Die virtuelle Welt ersetzt die reale, sodass Aufgaben und Verpflichtungen im wirklichen Leben nicht mehr wahrgenommen werden. Dieser Kontrollverlust und das Versagen beim Einschränken der Internetaktivitäten, bereitet Betroffenen oft Schuldgefühle.

Süchtige wollen und können ihre Sucht nicht realisieren und versuchen sie vor Freunden und Bekannten zu verheimlichen. Von der Außenwelt zurückgezogen und stundenlanges herumsurfen, auch nachts, ist für Internetsüchtige typisch.

Die Internetsucht als solche, sieht man von körperlichen Schäden wie Rückenschmerzen und Sehschwächen ab, ist nicht weiter schädlich, die eigentliche Gefahr ist das Zusammenbrechen des sozialen und geschäftlichen Umfelds. |