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Insgesamt habe ich mit ihr im Chat mehr als 1 Jahr durchgehend geplaudert, und irgendwann kam der Tag, da konnte ich irgendwie nicht mehr, psychisch und körperlich, ich habe es aber niemals fertig gebracht aufzuhören, bzw. nahm ich mir vor das ganze zu dosieren 1Stunde am Tag oder so, dass war aber unmöglich für mich, ich konnte es nicht mehr dosieren, es war außer Kontrolle geraten.

So beschloss ich mich mit meinem Problem an eine Psychotherapeutin zu wenden, die Nummer bekam ich von einer Bekannten, aber erzählt habe ich keinen in meinem Umfeld um was es ging.

Ich erzählte der Psychologin meine Geschichte, und sie fand es gar nicht so schlimm, bzw. meinte sie ich soll es dosieren, ich erzähle es deswegen, weil sehr viele Psychologen auf diese neue Sucht gar keine Antworten geben können, oder gar nicht geschult sind, keinesfalls wollte ich mich damit abgeben, also begann ich mit meinem Bruder darüber zu reden.

Mein Bruder ist nicht nur mein Bruder, sondern gleichzeitig ein Freund.

ch erzählte ihm die ganze Geschichte, und er meinte dazu, in dem Moment wo ich Dinge zurückstelle die ich früher gern gemacht habe, oder gar nicht mehr tue aufgrund des Chats, ist es ein Problem also Sucht.

Er befragte zu diesem Thema, eine Ihm bekannte Psychologin die auf dieses Thema Internetsucht spezialisiert ist, und die Psychologin sagte:

Entweder sofortiger Abbruch ohne wenn und aber, oder Suchtberatung, also man wird gleich gesetzt mit Drogen, weil es gibt in Österreich keine Stelle für Internetsucht und ich nehme an in Deutschland ist das ähnlich.

Das war der Punkt wo ich aufwachte, und mir sagte nein du hörst auf, ich möchte nicht zur Drogensuchtberatung.
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